Mit 58 Augen verloren
Skat stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie abgelegt. Ist ja passend. Schade dabei ist nur, dass zwei Karten das Maximum ist, denn manchmal wäre es gut, wenn auch fünf Karten getauscht werden könnten. Leider liegt aber im Skat auch viel zu viel Plunder, der aufgenommen werden muss, bevor die schlechten oder störenden Karten weggelegt werden dürfen. Ehrlich gesagt, wer kennt nicht das dumpfe Gefühl beim Skat, sechs verschiedene Trümpfe und vier Farben auf der Hand zu haben.
Eine Beifarbe setzt sich zusammen aus As und König, die letzten Beiden aus jeweils einer Lusche. Mit diesen Karten muss ich reizen und kaum habe ich achtzehn gesagt, da rufen beide Mitspieler wie aus einem Mund „weg“. In der großen Hoffnung, wenigstens einen oder sogar zwei Buben im Skat vorzufinden, nehme ich den zielstrebig in die Hand. Nun mache ich auch noch den Fehler, ohne den Skat gesehen zu haben, die Möglichkeit eines Grands in Betracht zu ziehen. Doch zu blöd, denn als ich endlich den Skat anschaue, finde ich genau die beiden Farben vor, die ich eigentlich drücken wollte.